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"Deine Gabe ist das, was dir normal erscheint."

Zitat-Erklärung

Deine Gabe ist nicht das, was du an anderen als genial erkennst und gerne ebenfalls können willst.

So lange du auf andere schaust und dir wünschst, so zu sein wie sie, statt sie einfach zu bewundern, wirst du neidisch werden.

Übe stattdessen deine Fähigkeit, die Gaben der anderen zu bewundern.

Dadurch wächst auch deine eigene Fähigkeit, dich selbst zu bewundern und deine scheinbar normalen Gaben an dir (wieder) zu entdecken.

Deine Gabe ist nämlich das, was für dich so normal ist und was dir so leicht fälllt, dass du es bisher nicht als etwas Besonderes erkannt hast.

Es ist sogar sehr wahrscheinlich dass du als Kind für mindestens eine deiner Gaben getadelt wurdest.

Bei uns gab es zum Beispiel Sprechzeiten beim Abendessen für den extroviertierten Redner Stefan und seine beiden ruhigen Brüder.

Meine Eltern hatten dazu sehr wahrscheinlich eine Vorstellung zum Thema "Gleichheit und Gerechtigkeit".

Gaben sind aber nicht gleich und gerecht verteilt. Genau genommen sind sie sogar höchst ungerecht und ungleich verteilt.

Das berührt dich aber nur so lange, wie du auf die Gaben der anderen schaust, statt auf deine eigenen.

Heute bewundern mich Menschen dafür, dass ich vier Stunden ohne Manuskript frei sprechen kann - eine Gabe, die meine Eltern unterbinden wollten.

Die Reihenfolge ist also einfach:

  • Bewundere andere für ihre Gaben, statt sie zu beneiden.
  • Entdecke dadurch deine eigene Bewunderung für dich selbst und für deine eigenen Gaben.
  • Entfalte deine Gaben zu deinem eigenen Wohl und Vergnügen.

Du bist besonders und du kannst etwas besonders gut - ganz egal, wie banal oder normal dir das erscheint!

 

Alle Zitate von Stefan Hiene inklusive seiner persönlichen Einleitung, die er nur per E-Mail verschickt, gibt es hier: http://stefanhiene.de/am